Mittwoch, 25. April 2012

Video - Storm Corrosion - Drag Ropes


Band: Storm Corrosion
Video: Drag Rope
Veröffentlichungsdatum: 24.3.2012
Link: http://www.youtube.com/watch?v=GuRj8VUZn8

Ich hatte das Video zwar schon einmal gesehen, vor einigen Wochen, aber dann wurde es wieder gelöscht, bevor ich es in Ruhe hatte hören und sehen können. Aber diesmal scheint es endgültig veröffentlicht worden zu sein und bleibt wohl verfügbar.

Für die, die es noch nicht wissen, Storm Corrosion ist die Zusammenarbeit von Mikael Åkerfeldt und Steven Wilson, den jeweiligen Masterbrains hinter den ProgRock Legenden Opeth und Porcupine Tree. Das klingt vielversprechend und Anfang Mai ist der Release des ersten, selbstbetitelten Albums geplant, aber die Aussagen der beiden Musiker im Vorfeld des Albums, und natürlich auch dieses ersten Songs davon, waren immer, das sie etwas vollkommen anderes würden machen wollen, als das, was man von ihnen erwarten würde.

Und eines ist sicher: Diese Aussage ist wahr.
Nicht, das sich in der Musik dieses Liedes nicht die Genialität der beiden Protagonisten wieder spiegeln würde, aber von der Stimmung erinnert das ganze eher an die Soloprojekte von Wilson Das wiederum dürfte bedeuten, das Fans der beiden Bands nicht unbedingt auch Fans dieser Supergroup werden dürften, ein Begriff den Wilson und Åkerfeldt beide nicht gerne hören wollen.

Aber zurück zu dem Video und der Musik. Ein sehr ruhiger, aber schöner Song, der allerdings ein paar Durchläufe braucht, um zu wirken, was für die beiden Musiker spricht, allerdings bei einer Länge von 10 Minuten schon etwas Geduld erfordert. Die Musik hält die eine oder andere unerwartete Wendung bereit, aber was fehlt die große Überraschung.

Die Geschichte, die im Lied und im Video erzählt wird, ist ein klassisches Thema und würde durchaus entsprechende Höhepunkte zugelassen haben. Aber genau wie die Band sich entschieden hat, das Video in einer einfachen, aber schönen Schattentheater Darstellung zu filmen, haben sie sich entschieden, die Musik nicht zu dem einen oder anderen dramatischen Höhepunkt zu führen. Was bleibt ist also ein Song, der viele Fans von Porcupine Tree und Opeth nicht zufrieden stellen wird, aber weder Wilson noch Åkerfeldt müssen irgendjemandem irgendetwas beweisen, sondern nur sich treu zu bleiben.

Und ich persönlich finde, die beiden haben gezeigt, was sie machen wollten mit diesem Projekt und jetzt muss eben jeder Fan überlegen, ob er damit leben kann und die gesamte CD kauft oder sich entscheidet, das dies nicht ist, was er sich erhofft hat. Ich werde meine Bestellung auf jeden Fall aufrecht erhalten.

Stay Heavy
GrimReaper

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